BEHEIZUNG AUF DEM BAU

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Jeder Bauherr weiß, dass ein Neubau sehr viel Geld verschlingt und der Zeitplan eingehalten werden sollte. Damit Ihre Baustelle nicht aufgrund von Frost und Kälte ruhen muss und es zu Verzögerungen kommt, informieren Sie sich noch vor Beginn der Heizsaison über eine Beheizung auf dem Bau. Hier teilen wir unser Wissen rund um die Baubeheizung und beantworten die häufigsten Fragen:

Welchen Zweck erfüllt die Baubeheizung?

Die Baubeheizung erfüllt mehrere Aufgaben. Bei kalten Außentemperaturen wärmen Bauheizer das Personal auf der Baustelle und sichern damit die Produktivität. Bauheizungen werden aber auch zum Frostschutz, zur Bautrocknung oder in Notfällen eingesetzt. Ein Notfall besteht zum Beispiel dann, wenn die stationäre Heizungsanlage im Gebäude ausfällt.

Warum ist eine mobile Heizung auf der Baustelle wichtig?

Eine mobile Heizung auf der Baustelle ist entscheidend, um Arbeiten auch bei niedrigen Temperaturen fortzusetzen. Sie sorgt für eine angenehme Arbeitsumgebung, schützt Baumaterialien vor Frost und verhindert Verzögerungen im Bauablauf. Mobile Heizzentralen sind flexibel einsetzbar und leicht zu transportieren, ideal für wechselnde Baustellenbedingungen. Zudem gibt es die Möglichkeit, eine mobile Heizung zu mieten, was kosteneffizient ist und den Bedarf an eigener Wartung reduziert. Besonders beliebt sind ölbasierte mobile Heizungsanlagen, da sie zuverlässig und leistungsstark sind. Durch das Mieten einer mobilen Heizzentrale erhalten Bauunternehmen die nötige Wärmeversorgung, ohne langfristige Investitionen tätigen zu müssen. 

Welche Vorteile bietet eine Baubeheizung?

Baubeheizung bietet zahlreiche Vorteile auf der Baustelle. Sie sorgt dafür, dass Bauarbeiten auch bei niedrigen Temperaturen ohne Unterbrechung fortgesetzt werden können. Dies ist besonders wichtig in kalten Monaten, um Bauverzögerungen zu vermeiden. Durch die Erwärmung der Baustelle wird auch die Trocknungszeit von Beton und anderen Materialien verkürzt, was die Bauzeit insgesamt reduziert. Außerdem schützt eine angemessene Beheizung der Baustelle Arbeitskräfte vor Kälte und fördert somit deren Sicherheit und Effizienz. Eine gut beheizte Baustelle kann auch helfen, Schäden durch Frost an empfindlichen Materialien zu vermeiden. Letztlich trägt die Baubeheizung dazu bei, die Qualität der Bauarbeiten zu sichern und Kosten durch Verzögerungen oder Frostschäden zu reduzieren. 

Welche Arten von mobilen Heizungen gibt es?

Mobile Heizungen für Baustellen sind entscheidend, um auch bei kaltem Wetter effizient arbeiten zu können. Es gibt verschiedene Arten: 

  • Warmluftheizungen: Diese Heizungen sind ideal, um große Flächen schnell zu erwärmen. Sie blasen warme Luft direkt in den Raum und sind oft leicht zu transportieren.
  • Infrarotheizungen: Sie erwärmen Objekte und Personen direkt, anstatt die Luft. Das ist besonders nützlich in Bereichen, die nicht vollständig abgedichtet sind. 
  • Elektroheizungen: Perfekt für kleinere Baustellen oder Bereiche, die gut isoliert sind. Sie sind leise und erzeugen keine Abgase. 
  • Ölheizungen: Diese sind leistungsstark und eignen sich für größere Baustellen. Sie benötigen jedoch einen regelmäßigen Nachschub an Brennstoff. 
  • Gasheizungen: Schnell in der Installation, ideal für mittlere Baustellen. Sie erfordern jedoch einen sicheren Umgang mit Gasflaschen.  

 

Jede Art hat ihre eigenen Vor- und Nachteile, abhängig von den spezifischen Anforderungen der Baustelle. 

Worin besteht der Unterschied zwischen direkten und indirekten Heizgeräten?

Direkte Heizgeräte geben ihre Abgase mit dem Warmluftstrom an die Umgebung ab. Indirekte Heizer verfügen dagegen über eine separate Abgasführung. Die Bezeichnungen direkt / indirekt fallen daher bei Geräten, welche Treibstoff verbrennen. In diesem Zusammenhang ist also meistens von Ölheizkanonen oder Gasheizstrahlern die Rede.

Wichtig: Direktheizer eignen sich wegen der Abgase nur bedingt in geschlossenen Räumen. Halten sich Personen im Raum auf muss eine gute Belüftung gewährleistet werden. Zur Bautrocknung taugen Direktheizer sogar gar nicht, da pro Liter Brennstoff zusätzlich 0,8 kg Wasserdampf in die Luft gelangen.

Was sind die Kosten bei einer mobilen Heizung auf der Baustelle?

Die Kosten für eine mobile Heizung auf der Baustelle können stark variieren, abhängig von der Größe der Baustelle, der benötigten Heizleistung und der Dauer des Einsatzes. Grundsätzlich können die Mietkosten für eine mobile Heizung zwischen 50 und 200 Euro pro Tag liegen. Hinzu kommen oft noch die Betriebskosten für Brennstoffe wie Öl oder Gas. Bei längeren Mietzeiträumen bieten viele Anbieter Rabatte an. Es ist ratsam, sich mehrere Angebote einzuholen und die genauen Bedürfnisse der Baustelle zu berücksichtigen, um eine kosteneffiziente Lösung zu finden. Zudem können zusätzliche Kosten für Transport und Installation anfallen, die ebenfalls in die Kalkulation einbezogen werden sollten. 

Worauf sollte man bei der Auswahl einer Baubeheizung achten?

Bei der Auswahl einer Baubeheizung sollte man auf mehrere Faktoren achten. Zunächst ist die Größe der Baustelle wichtig, um die richtige Heizleistung zu bestimmen. Auch der Energieträger spielt eine Rolle: Gas, Diesel oder Elektroheizung haben unterschiedliche Vor- und Nachteile. Die Effizienz der Heizung ist entscheidend, um Kosten zu sparen. Zudem sollte man auf die einfache Handhabung und Mobilität der Geräte achten, da sie oft innerhalb der Baustelle bewegt werden müssen. Sicherheitsaspekte sind ebenfalls wichtig, um Unfälle zu vermeiden. Schließlich ist es sinnvoll, auf die Umweltfreundlichkeit zu achten, um Emissionen zu reduzieren. 

Wonach richtet sich die benötigte Heizleistung?

Zur Berechnung der benötigten Heizleistung werden das Raumvolumen (m³), die gewünschte Temperaturdifferenz (°C) sowie die Isolation des Gebäudes (U) herangezogen. Als Ergebnis ergibt sich ein Wert in kcal, der zur Heizleistung in kW umgerechnet wird.

Formel: Raumvolumen x U-Wert x Temperaturdifferenz = Heizleistung in kcal
Umrechnungsfaktor: 1 kcal = 1,16 Watt

Durchschnittliche U-Werte:

  • sehr gute Dämmung (Passivenergiehaus): U = 0,2 W/m²K
  • gute Dämmung (Niedrigenergiehaus): U = 0,5 W/m²K
  • passable Dämmung (Gebäude ab Baujahr 1984): U = 1,2 W/m²K
  • durchschnittliche Dämmung (Gebäude ab Baujahr 1975): U = 2,2 W/m²K
  • schlechte Dämmung: U = 3,0 W/m²K
  • keine oder fast keine Dämmung: U = 4,0 W/m²K

Tipps zur Effizienz einer mobilen Heizung auf dem Bau

Effiziente Nutzung einer Baubeheizung auf der Baustelle kann helfen, Kosten zu sparen und den Baufortschritt zu sichern.

Hier sind einige Tipps:

  • Richtige Dimensionierung: Wählen Sie eine Baubeheizung, die zur Größe der Baustelle passt. Eine zu kleine Einheit heizt nicht effektiv, während eine zu große unnötig Energie verschwendet.
  • Isolierung: Sorgen Sie für gute Isolierung, um Wärmeverluste zu minimieren. Temporäre Isoliermaterialien können helfen, die Wärme im Bau zu halten.
  • Zonenheizung: Heizen Sie nur die Bereiche, die es wirklich benötigen. So können Sie gezielt und effizienter heizen.
  • Regelmäßige Wartung: Halten Sie die Heizung in Schuss, um Leistungsabfälle zu vermeiden. 
  • Energiequellen: Überlegen Sie, welche Energiequelle am effizientesten ist - Öl, Gas oder Strom - und passen Sie die Heizung entsprechend an.
  • Zeitschaltuhren: Nutzen Sie Zeitschaltuhren, um die Heizung nur dann laufen zu lassen, wenn es nötig ist.

Praktische Beispiele für den Einsatz von mobilen Heizungen auf den Baustellen

Mobile Heizungen sind auf Baustellen unverzichtbar, besonders in den kalten Monaten. Ein praktisches Beispiel ist die Beheizung von Rohbauten, um das Baupersonal warm zu halten und den Baufortschritt auch bei frostigen Temperaturen zu gewährleisten. Zudem verhindern sie das Einfrieren von Baumaterialien wie Zement und Wasser, was die Qualität der Bauarbeiten sicherstellt. Ein weiteres Beispiel ist die Trocknung von Estrichen und Putz, um Schimmelbildung zu vermeiden und die Bauzeit zu verkürzen. Auch bei der Renovierung von Altbauten können mobile Heizungen eingesetzt werden, um ein angenehmes Arbeitsumfeld zu schaffen und Temperaturschwankungen zu minimieren. Diese Heizgeräte sind flexibel einsetzbar und können je nach Bedarf schnell von einem Bereich zum anderen transportiert werden, was sie zu einer praktischen Lösung für viele Baustellenszenarien macht.